In Entwicklung / Kino

We Are Not Alone

A, USA, D, RUS, 90 Min
In Entwicklung

Zu Beginn des Zeitalters der Raumfahrt schrieb die Philosophin Hannah Arendt im Vorwort zu The Human Condition1958: „Die Wissenschaft hat nur verwirklicht, was Menschen geträumt haben, und sie hat nur bestätigt, dass Träume keine Phantasie zu bleiben brauchen. Ein Blick in die Literatur der Science-Fiction, um deren seltsame Verrücktheit sich leider noch niemand ernsthalft gekümmert hat, dürfte lehren, wie sehr die moderne Entwicklung gerade den Wünschen und unheimlichen Sehnsüchten der Massen entgegenkommt“. Doch um welche „Wünsche“ und „unheimliche Sehnsüchte“ geht es, wenn wir uns mit der Möglichkeit der Begegnung mit außerirdischen Zivilisationen auseinandersetzen? Diese Frage ist der rote Faden, der sich durch das gesamte Filmprojekt WE ARE NOT ALONE zieht. Sie dient als Orientierungshilfe auf der Reise durch verschiedene irdische Welten, die aus der Befassung mit dem radikal Fremden hervorgehen – von der Lebenswelt der UFO-Community, in der populäre Vorstellungen außerirdischer Intelligenz (re-)produziert werden, über die Medienwelt, die solchen Vorstellungen (positive oder negative) Resonanz gibt, bis hin zur Welt der Wissenschaft, die mit imminenten Fernkontaktszenarien rechnet.

Die bislang unbeantwortete Frage, ob wir allein im Universum sind, besitzt eine eigentümliche metaphysische Tiefe. Diese verlockt die Menschen seit Jahrhunderten, die terra incognitades Universums „mit den Flügeln des Geistes“ (Giordano Bruno) zu erkunden.

Jahr t.b.a
Regie Stefan Wolner
Autoren Stefan Wolner